Geheimtipp

Für Sie GeheimtippBlasenentzündung
Zu lang im nassen Badezeug, schmutzige Toiletten, verkeimtes Badewasser, zu leichte Kleidung am Abend, sexuelle Aktivität – und die brennenden Schmerzen beim Wasserlassen, der vermehrte Harndrang und die Krämpfe sind da. Allerdings sind akute Blaseninfekte bei Frauen in über 90 Prozent der Fälle zwar lästig, jedoch unkompliziert. Betroffene Kinder, Schwangere und Männer sollten stets in ärztliche Behandlung.

  • Was hilft?
    Bei einer Blasenentzündung helfen eine Wärmflasche auf dem Bauch und warme Socken an den Füssen gegen Krämpfe. Zudem sollte man viel trinken: Zwei Liter Wasser am Tag plus Blasen- und Nierentee helfen, die Harnwege zu durchspülen. Bärentraubenblätter, Birkenblätter, Brennnesselblätter, Goldrute, Cranberries und Schachtelhalm werden, in Form von Tee oder Extrakt, am häufigsten angewandt.
    Wenn die Beschwerden tagelang nicht besser werden oder gar Fieber auftritt, hilft nur der Besuch beim Arzt. Mit einer verschleppten Blasenentzündung ist nicht zu spassen, da sie sich zu einer Nierenbeckenentzündung auswachsen kann.
  • Wie beugt man vor?
    Nach dem Baden trockene Sachen anziehen. Nach dem Geschlechtsverkehr die Blase entleeren, um allfällige Keime wegzuspülen. Wer darüber hinaus vorsorglich etwas tun möchte, für den empfiehlt sich Cranberrysaft (200 ml/Tag). Die Früchte enthalten natürliche antibakterielle Stoffe, die verhindern, dass sich die Bakterien in der Blase einnisten. Eine ähnliche Wirkung haben auch die Senföle der Kapuzinerkresse, die im Salat hervorragend schmeckt.

 

Halsschmerzen
Man glaubt kaum, wie häufig Halsschmerzen gerade im Sommer sind. Auto in der Sonne geparkt, Sitze, Steuerrad, alles ist glühend heiss – da stellt man die Klimaanlage im Auto schon mal zu kühl ein, und bald bläst einem kalte Luft ins Gesicht; im klimatisierten Supermarkt oder Restaurant fröstelt der erhitzte Körper schnell; der Durst wird mit eiskalten Getränken gelöscht; bei der Wanderung wird man von nasskaltem Wetter überrascht, und der Regenschutz hält nicht warm genug – dies und vieles mehr kann zu Kratzen im Hals führen, aus dem schnell ausgewachsenes Halsweh werden kann.

  • Was hilft?
    Viel trinken (und gurgeln), damit die Schleimhäute feucht und damit widerstandsfähiger werden: Warmer Salbei-, Thymian- oder Kamillentee,
    frisch gepresster Zitronensaft, verdünnt mit (abgekochtem) Wasser und gesüsst mit Honig. Lutschtabletten mit geeigneten Kräutern wie z.B. HalsWohl oder Santasapina
    von A.Vogel. Auch kalte Halswickel mit (Salz-)Wasser oder Quark lindern Entzündung und  Schmerzen.
  • Wie beugt man vor?
    Klimaanlage im Auto und Hotelzimmer so einstellen, dass sie nicht mehr als 6 °C unter der Aussentemperatur liegt. Halten Sie bei heissem Wetter stets einen Baumwollschal und eine leichte Jacke bereit, wenn Sie sich in klimatisierten Räumen aufhalten. Durch die Einnahme eines Echinacea-Präparates stärken Sie Ihr Immunsystem gezielt.
    Schwere Beine, geschwollene Füsse
    In der Sommerhitze macht sich selbst eine leichte Venenschwäche durch Schwellungen, Schmerzen und Müdigkeit der Beine bemerkbar.
  • Was hilft?
    Bleiben Sie nicht lange unbeweglich in der Sonne sitzen. Legen Sie die Beine hoch, wann immer Sie können. Sofort helfen kalte Wassergüsse. Gönnen Sie Ihren Beinen und Füssen jedes erfrischende Wasser, das Sie finden können: im Meer, im See, unter der Dusche, im Bach oder Brunnen auf der Wanderung. Das bringt rasche Erleichterung. Auch ein kühlendes Venen-Gel lindert Schmerzen und mindert das Gefühl der Schwere. Ein abendliches lauwarmes Fussbad mit Meersalz, Rosmarinabsud, einigen Tropfen Eukalyptus-, Pfefferminz- oder Zitronenöl entspannt bleischwere Füsse und Beine.
  • Wie beugt man vor?
    Zur Vorbeugung gegen schwere Beine ist Bewegung unerlässlich, besonders geeignete Sportarten sind Nordic Walking, Joggen, Schwimmen, Radfahren, Tischtennis oder Tanzen. Laufen Sie am Sand- oder Kiesstrand, auf einer Wiese oder speziellen Anlagen öfter mal barfuss. Im Auto und auf Flügen ist Fussgymnastik erleichternd.
    Behandeln Sie eine bestehende Venenschwäche dauerhaft und regelmässig mit Präparaten aus Rosskastanienextrakt. Der darin enthaltene Wirkstoff Aescin strafft die Venenwände, dichtet sie ab und verhindert so das Austreten von Flüssigkeit ins Gewebe (Ödeme).

 

Verdorbener Magen
Die Ursache dieser Verdauungsstörung kann man oft nicht identifizieren. War das Obst nicht gründlich gewaschen? Hat man den Fischsalat nicht vertragen? Oder war das mit Chili und Knoblauch so herzhaft gewürzte Hühnchen doch nicht mehr taufrisch? Hat man die Eiswürfel zu spät aus dem Drink gefischt?
Man merkt es meist einige Zeit nach dem Essen – der Magen beginnt zu grummeln, dann kommen schmerzhafte Krämpfe und danach schnell Durchfall und/oder Erbrechen.
Bei höheren Temperaturen vermehren Keime sich schnell und je höher ihre Zahl, desto vergeblicher der Abwehrkampf des Immunsystems. Besonders anfällig für Brechdurchfall (Gastroenteritis) sind deshalb Urlauber in heissen Ländern. Zudem sind Kinder und Ältere häufiger betroffen, weil ihr Immunsystem noch nicht perfekt ausgebildet oder geschwächt ist.

  • Was hilft?
    Durchfall und Erbrechen sind erste Hilfe-Massnahmen des Körpers. Man sollte sie nicht durch Medikamente unterdrücken. Denn die meisten Magen-Darm-Infekte kann der Körper nach ein bis drei Tagen aus eigener Kraft loswerden. Es genügt, am ersten Tag nichts zu essen (meist fehlt sowieso der Appetit) und sich danach mit Zwieback, Kartoffelpüree, Haferschleim oder fettfreier Gemüsebrühe zufrieden zu geben. Eine Wärmflasche dämpft die Magenkrämpfe. So wenig man essen sollte, trinken kann man nicht genug, um die Viren und Bakterien im Eiltempo auszuschwemmen. Die Genesung unterstützen können Fenchel-, Kamillen-, Kümmel- oder Ingwertee, ergänzt durch stilles Mineralwasser oder, bei besonders geschwächten Betroffenen, Elektrolytgetränke.
  • Wie beugt man vor?
    Vorbeugen kann man eigentlich nur durch strikte Hygiene bei der Nahrungszubereitung, doch darauf hat man im Urlaub oftmals keinen Einfluss. Häufiges Händewaschen ist immer ein Muss.