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„Dem Leben mehr Jahre, den Jahren mehr Leben schenken“ – Hippokrates

 

Orthomolekulare Medizin bei Sportler

Die einen empfinden Sport als Mord, die andern übertreiben ihn.
Beides ist schädlich.
Grundsätzlich sollte jeder, der Sport treibt, sich über Vitalstoffe informieren, denn je intensiver das Training und die Wettkämpfe, umso grösser ist der zusätzliche Bedarf an Vitalstoffen, bis zum 4- oder 5-fachen.

 

Leistungssteigerung mit Vitalstoffen
Sportler, die einen Vitalstoffmangel aufweisen, können nicht die volle Leistung abrufen, brauchen länger für die Regeneration und sind deutlich häufiger verletzt. Leider sind diese Tatsachen in der Sportwelt noch zu wenig bekannt.

 

Sport und Mineralien, Vitalstoffe und Vitamine
Mir sind viele Sportler bekannt, die sich nur um die Kalorien und den  Nachschub der Mineralien kümmern. Das ist viel zu wenig, es braucht diverse Vitalstoffe wie Eisen, Magnesium, Aminosäuren, Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren, Vitamine und Spurenelemente, um die volle Leistung abrufen zu können. Der Trainingsaufbau und die Zufuhr von Vitalstoffen müssen sorgfältig geplant und aufeinander abgestimmt werden.

 

Säure-Basenhaushalt
Dies ist ein weiteres wichtiges Gebiet der Vitalstofftherapie.
Das Verhältnis von Säuren und Basen im Körper ist einem ständigen Wechsel unterworfen. Bei ausreichenden Reserven von sauren und basischen Mineralien vermag der Körper dieses Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Unserer heutige Ernährung und Lebensweise führt häufig zu einem Säureüberschuss. Damit werden die basischen Depots stark geschmälert, was sich in Verdauungs- oder rheumatischen Beschwerden, Schlafstörungen oder Müdigkeit wie auch in Osteoporose (mangelnde Knochenmineralisation) äussern kann. Durch eine entsprechende Ernährungsumstellung und allenfalls Ergänzung eines Basenmittels kann diesem Verlauf entgegengewirkt werden.

 

Der Säure-/Basenhaushalt beim Sport
Der Blutsaft wird zeitlebens in engen Grenzen ganz exakt auf neutral eingestellt. Der Organismus ist bestrebt, auch geringste Abweichungen ins saure oder basische Millieau abzufangen – abzupuffern. Dazu bedient er sich verschiedener Ausgleichssysteme
Beim Sport will ich hier der Entsäuerung durch Abatmen von CO2 und der Möglichkeit der Übersäuerung durch Milchsäure Aufmerksamkeit schenken
Im Körper kann die Kohlensäure H2CO3 in die Bestandteile CO2 und Wasser zerfallen. Jeder, der kohlensäurehältiges Mineralwasser getrunken hat, kennt diesen Effekt. Natürlich sprudelt unser Blut nicht wie das Mineralwasser, das CO2 wird durch die Atemluft ausgeschieden. Dadurch erfolgt die Verminderung der Kohlensäure im Körper. Dies ist eine besonders elegante Möglichkeit, Stoffwechselsäuren zu verringern. Dieser Vorgang geht nur bei niedriger Bewegungsintensität gut. Dies bedeutet, dass Ausdauersport in geringer Intensität perfekt zum Ausgleich einer Übersäuerung eingesetzt werden kann. Die entweder durch einseitige Ernährung oder durch Stoffwechselprozesse anfallenden Säuren können durch regelmässige, schweißtreibende Bewegung mit geringer Intensität ideal abgeatmet werden
Hierbei kommt es ganz entscheidend auf die Intensität der Bewegungsausführung an, denn wenn sie zu hoch ist, kommt es durch die Milchsäurebildung zur weiteren Säurebelastung. Menschen, die über eine geringe Ausdauerfähigkeit verfügen und sich im Zuge von selten, dafür aber zu intensiv ausgeübten Sportarten noch zusätzlich übersäuern, leiden an Schmerzen im Bewegungsapparat nach der Sportausübung. Eigentlich kann man alle Spielsportarten zu den säurelastigen Bewegungsfromen zählen.
Besondere Aufmerksamkeit ist der Milchsäurebildung bei Kindern zu widmen. Der Abbau der Säure geht 4x langsamer als bei Erwachsenen vor sich. Beachten Sie die Erholungsphasen und die Trainingsintensität bei Kindern besonders genau!